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Das zeigt eine Befragung des Personaldienstleisters Randstad , an der 202 Unternehmen der deutschen Industrie mit zehn oder mehr Angestellten teilgenommen haben. Personalmangel ist mit 91 % der Nennungen für die meisten von ihnen ein drängendes Thema. Daher reicht ein bekannter und beliebter Firmenname nicht mehr aus, um Bewerber zu gewinnen. Es braucht weitere Faktoren wie ein gutes Gehalt oder zusätzliche Sozialleistungen. Deutsche Unternehmen seien dabei jedoch in einer Zwangslage, so Dr. Christoph Kahlenberg von Randstad. Die Industrie hierzulande sei im High-End-Segment angesiedelt. Dadurch sei sie zwar weniger empfindlich gegenüber Preisschwankungen und könne im Bedarfsfall die Löhne erhöhen andererseits benötige sie für diese High-End-Produktion aber entsprechende Fachkräfte, sodass sie kaum Alternativen zu höheren Gehältern hat.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hatte bereits im Rahmen seiner Konjunkturumfrage 2018 auf die Risiken hingewiesen, die der Fachkräftemangel mit sich bringen kann. Dazu zählten eine Mehrbelastung der bestehenden Belegschaft und eine mögliche Einschränkung des Angebots. Auch das unternehmerische Innovationspotenzial könne leiden.