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Über alle Branchen, Unternehmensgrößen und Regionen hinweg sehen die Unternehmen in Deutschland derzeit mehr Risiken als Chancen in der Energiewende . Damit hat sich ihre Bewertung erstmals seit 2014 gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. 38 % der befragten Industrieunternehmen bewerten die Energiewende negativ, lediglich 17 % geben an, von ihr profitieren zu können. Als Gründe werden unter anderem gestiegene Öl- und Gaspreise sowie Unsicherheiten bezüglich des Smart-Meter-Rollouts und des Rechtsrahmens für Speicher und Elektromobilität genannt.

Indes steigt der Anteil der Unternehmen mit eigenen Energieversorgungsanlagen, so ein weiteres Ergebnis der Erhebung. 43 % sind hier bereits aktiv. Weitere 5 % haben bereits Stromspeicher, 13 % planen die Anschaffung. Aus den Antworten der Unternehmen kristallisieren sich drei Forderungen heraus: Die Stromkosten müssten gesenkt, die Energiewende koordiniert und der Netzausbau beschleunigt werden.

In seinem sechsten Monitoring-Bericht zur Energiewende formuliert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ähnliche Ziele: Neben einem schnelleren Netzausbau werden hier noch eine bessere Synchronisierung von erneuerbaren Energien und Stromnetzkapazitäten sowie die Modernisierung und Optimierung der Bestandsnetze genannt.