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Die Antwort lautet nein, zumindest nicht in den nächsten fünf bis zehn Jahren. Ein neues Netzwerk wäre sehr teuer, berichtet Aymen Fakhreddine, Senior Researcher an der Uni Klagenfurt . Derzeit sei es sinnvoller, die Drohnen auf die Integration in ein 5G-Netz vorzubereiten. Die Forschenden hatten zuvor den Betrieb der Geräte im LTE-Advanced-Netzwerk untersucht. Partner sind die Unternehmen Lakeside Labs und Magenta (ehemals T-Mobile). Letzteres hatte die Infrastruktur und Daten für die Forschung zur Verfügung gestellt. Es zeigte sich, dass die Übertragungsraten von der Basis zur Drohne für viele Anwendungen ausreichend sind. Um weitere beziehungsweise neue Anwendungen zu nutzen, sei allerdings eine Leistungsverbesserung nötig – die mit 5G schon in Sicht ist.

Auch an anderen Stellen kommt der kommerzielle Drohnenmarkt in Bewegung. So hat die Deutsche Telekom mit der DFS Deutsche Flugsicherung das Gemeinschaftsunternehmen Droniq gegründet. Es will die Ortung von Drohnen über das Mobilfunknetz ermöglichen, wodurch sie sich auch über größere Distanzen sicher einsetzen ließen.