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Die Firma Jedlix aus Rotterdam, Betreiber einer Plattform für intelligente Ladekonzepte, und Next Kraftwerke , deutscher Betreiber eines virtuellen Kraftwerks, wollen mithilfe von Elektroautos Systemdienstleistungen für das Stromnetz anbieten. Jedlix will dabei über eine Flotte von privaten Elektroautos und seine Smart-Charging-Lösung eine Sekundärreserve an Strom schaffen. Next Kraftwerke hingegen stellt die Verbindung zum Netz des Übertragungsdienstleisters Tennet her und vermarktet die Leistung auf dem Energiemarkt.

Für das Projekt verbinden sich die Autos per Fernsteuerung mit dem Leitsystem von Next Kraftwerke; die Batterien können von dort aus überwacht und gesteuert werden. Der Datenaustausch in Echtzeit macht es möglich, dass Jedlix Sollwerte von Next Kraftwerke erhält und das Ladeverhalten der Elektroautos darauf abstimmt. Aus der Kombination von Nutzereinstellungen, Fahrzeugdaten und den Informationen der Ladestation kann das Unternehmen kontinuierlich Prognosen über die vorgehaltene Leistung abgeben. Die Besitzer der Autos schließlich können per App Informationen über den aktuellen Ladezustand ihres Fahrzeugs abrufen und bekommen einen finanziellen Anreiz für die Teilnahme am Projekt.