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Mit rund 375.000 befragten Internetnutzern ist die Studie die bisher wohl aussagekräftigste zum Thema in Deutschland. Demnach sind derzeit 4,8 % der über 18-jährigen Deutschen auf Gig-, Click- oder Crowdworking-Plattformen aktiv. 70 % von ihnen erzielen dadurch ein Einkommen, auch wenn es für die meisten nur ein Nebenverdienst ist. Immerhin 40 % der Plattform-Arbeiter verdienen damit über 1.000 Euro pro Woche.

Crowdworker sind der Studie zufolge eher jünger, männlich, alleinstehend und gut ausgebildet. Bei der Beurteilung der eigenen Arbeitssituation gehen die Meinungen der Beschäftigten auseinander: Rund die Hälfte der Befragten ist zufrieden oder zumindest eher zufrieden. Das zeige, so schließen die Autoren der Studie, dass diese Art der Beschäftigung für manche nicht nur eine Zwischenlösung darstelle. 23 % monierten jedoch, dass ihr Lohn zu niedrig sei.

Mehrere Gewerkschaften kümmern sich mittlerweile um die Gestaltung oder Verbesserung der Arbeitsverhältnisse von Crowdworkern. Die IG Metall, Arbeitnehmervertreter aus Österreich und Schweden sowie Unternehmen haben die Website faircrowd.work ins Leben gerufen. Sie stellt verschiedene Plattformen vor und bewertet sie, unter anderem durch eine Befragung der dort Beschäftigten.