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Im Vergleich zum bereits verfügbaren Flexible Resin hat Formlabs die Shore-Härte des neuen Werkstoffs nach eigenen Angaben von 80 auf 50A verringert . Das elastomerische Material, das zum Druck vonWerkstücken im Stereolithografie-Verfahren (SLA) dient, orientiert sich qualitativ und optisch an der Beschaffenheit von Silikon. Es soll sehr robust gegenüber physischen Lastwechseln sein, hohe Festigkeit und hohe Elastizität vereinen und eine vergleichsweise einfache Verarbeitung erlauben: Statt einer kostspieligen Spezialausrüstung genügt es laut dem Hersteller, seinen vergleichsweise günstigen Form-2-SLA-Druckers per Resin Tank LT umzurüsten.

Als Einsatzbereiche des besonders weichen Kunstharzes nennt Formlabs unter anderem Wearables und Roboterteile sowie medizinische Modelle. Das neue Verfahren spare Zeit und Kosten gerade bei der Prototypenentwicklung, wo der 3D-Druck herkömmlichen Verfahren wie dem Spritzguss ohnehin allmählich den Rang abläuft: Laut einer Untersuchung des Produktionsdruckerherstellers Ricoh werden bis Mitte 2020 rund drei Viertel der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa die additive Fertigung verwenden. Als einen der maßgeblichen Gründe stellt die Studie ebenfalls die Vorzüge im Bereich des Prototyping heraus.