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Für rund 195,6 Mio. Franken (172 Mio. Euro) hat sich die Swisscom einen Großteil der für 5G benötigten Schweizer Frequenzen gesichert. Die Wettbewerber Salt und Sunrise erhielten für 94,5 Mio. Franken (83 Mio. Euro) bzw. 89,2 Mio. Franken (78,5 Mio. Euro) die Rechte an den restlichen Frequenzen. Der vierte Bieter, das britische Unternehmen Dense Air, ging leer aus.

Ob die relativ geräuschlose 5G-Auktion in der Schweiz als Vorbild für Deutschland dienen kann, ist allerdings fraglich. In Deutschland sind derzeit Klagen aller zur Auktion angemeldeten Mobilfunkanbieter anhängig. Die für die zweite Märzhälfte vorgesehene Versteigerung könnte insbesondere wegen des Eilantrags von Telefonica vom Verwaltungsgericht Köln vorerst gestoppt werden. Zankapfel in Deutschland sind die Vergabebedingungen: Die Bundesnetzagentur verlangt von den erfolgreichen Bietern einen zügigen Netzausbau und schreibt im Interesse kleinerer Bieter Roaming-Verhandlungen vor. In der derzeitigen Form, so die Branchenriesen, seien diese Forderungen nicht umsetzbar.