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Eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zeigt, dass die Investitionsbereitschaft der 500 Großunternehmen mit den höchsten Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) kontinuierlich steigt: 2018 nahm das Gesamtinvestitionsvolumen um 10 % auf 606 Mrd. Euro zu. Dadurch versuchen die Konzerne vor allem, die eigene Digitalisierung voranzutreiben, um sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Die regionale Verteilung fällt allerdings unterschiedlich aus. Während nordamerikanische Unternehmen ihre F&E-Ausgaben um 13 % steigerten, investierten europäische Großkonzerne lediglich 6 % mehr. Deutsche Firmen waren immerhin bereit, 9 % mehr auszugeben – allen voran Volkswagen, Daimler, Siemens, BMW und Bayer. Chinesische Unternehmen steigerten ihre F&E-Ausgaben um 23 % und somit am stärksten. Das spiegelt sich bereits in einigen Teilbereichen der Industrie 4.0 wider: Bei disruptiven digitalen Technologien wie 5G oder künstlicher Intelligenz droht China der internationalen Konkurrenz den Rang abzulaufen .