Der globale Handel wird für Europa eine Kostenreduktion für Powerfuels von bis zu 30 Prozent ermöglichen. Sie werden weltweit zur Einsparung von jährlich 140 Gigatonnen CO2-Äquivalent beitragen, von denen rund 18,5 Gigatonnen auf Europa entfallen werden. Powerfuels sind synthetische, gasförmige oder flüssige Kraft-, Brenn- und Rohstoffe, die mithilfe von erneuerbaren Energien erzeugt werden.

Ein Pionier im Bereich Wasserstoffproduktion ist das nordfriesische Unternehmen GP JOULE, das das größte deutsche Wasserstoffmobilitätsprojekts eFarm initiierte. GP JOULE hat schon vor über 10 Jahren auf Wasserstoff gesetzt und über die letzten Jahre sehr viel in die Entwicklung der Technologie und der Geschäftsmodelle investiert. Wasserstoff ist für die beiden Gründer Gärtner und Petersen das optimale Bindeglied, das die Erzeugung von Wind- und Solarstrom mit den Sektoren Mobilität, Wärme und Industrie smart verbindet und genau das spiegelt sich in dem Projekt eFarm wider. Am Beispielprojekt eFarm beginnt die Wertschöpfungskette mit der dezentralen Erzeugung von Ökostrom aus älteren Solar- und Windkraftanlagen, der direkt vor Ort in Elektrolyseuren in grünen Wasserstoff umgewandelt wird.