Windstrom macht der Papierfabrik Dampf
Die Papier-und Kartonfabrik Varel in Friesland nutzt überschüssigen Windstrom, um Dampf für ihre Papierproduktion zu erzeugen. Dabei arbeitet sie mit dem norddeutschen Energieversorger EWE zusammen.
16. Jan. 2020 Roland FreistTeilen
Sobald die Windkraftanlagen der EWE mehr Strom erzeugen als benötigt, macht die Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) daraus Dampf. Das gelingt mittels eines neuen Power-to-Heat-Moduls , das dort derzeit erprobt wird. Zusätzlich kann das Modul den Strom aus dem eigenen Kraftwerk der Papierfabrik aufnehmen. Den Dampf verwendet PKV für die Versorgung der Maschinen, die beim Trocknen von Papierbahnen zum Einsatz kommen. Gleichzeitig ist die PKV in den Enera Flexmarkt eingebunden, eine regionale Handelsplattform für Strom.
PKV hat sich vorgenommen, in einigen Jahren CO2-neutral zu produzieren. Derzeit erzeugt das Kraftwerk des Unternehmens nutzbaren Dampf und Strom aus Erdgas, und zwar mit einer Effizienz von 92 %. Die Firma investiert weiter in die Modernisierung ihrer Anlagen und will die pro Tonne Papier aufgewendete Energie um 23 % reduzieren.
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