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Robotik

Bei Voodoo bedient ein Roboter den 3D-Drucker

Kein Hexenwerk: Das US-Startup Voodoo Manufacturing setzt einen Cobot zum Bestücken seiner 3D-Printer ein und hat damit seine Produktion verdreifacht. Nun soll ein zweiter Cobot für eine noch höhere Auslastung der Drucker sorgen.

01.01.2019
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Bei Voodoo bedient ein Roboter den 3D-Drucker

Voodoo Manufacturing sitzt im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn und hat sich auf die Ausführung von 3D-Druckaufträgen spezialisiert. Das Unternehmen zielt dabei auf die industrielle Massenproduktion, steht hier jedoch in Konkurrenz zu Dienstleistern, die mit herkömmlichen Spritzgussverfahren arbeiten. Um die mehr als 200 3D-Drucker auf dem rund 1700 m2 großen Firmengelände effizienter zu nutzen, setzt die Firma einen Cobot des Typs UR10 vom dänischen Marktführer Universal Robots ein.

Der Roboterarm ist auf einer mobilen Basis montiert und kann rund 100 der installierten 3D-Drucker erreichen. Er ist dafür zuständig, benutzte Druckplatten aus den Geräten zu holen, sie auf ein Transportband zu legen und die Drucker dann mit neuen Platten zu bestücken. Mit der Automatisierung konnte Voodoo Manufacturing seine Produktion verdreifachen – nicht zuletzt, weil der UR10 auch nachts arbeitet, überwacht von einer firmeneigenen Software. Mittels eines weiteren UR10 will die Firma die Auslastung ihrer Drucker nun von derzeit 30 bis 40 % auf rund 90 % steigern und so die Produktionskosten weiter senken. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist es, bis zu 10.000 3D-Drucker aufzustellen, die von mehreren Cobots bedient werden, um damit günstiger zu arbeiten als die Spritzgussindustrie.

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