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Cobots sollen mit mehr Gefühl zugreifen

Um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten, erfordert die Kollaboration von Mensch und Maschine verbesserte taktile Fähigkeiten von Robotern. Darauf zielt ein Projekt der TU Ilmenau.

26.05.2019
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Cobots sollen mit mehr Gefühl zugreifen (Foto: TU Ilmenau)

Die Fähigkeit von Assistenzrobotern, Gegenstände von Menschen entgegenzunehmen oder sie ihnen zu reichen, gilt als entscheidender Entwicklungsschritt auf dem Weg zu einer sicheren Zusammenarbeit. Daher startet die TU Ilmenau in Thüringen die Forschergruppe SONARO : Das Kürzel steht für „smarte Objektübernahme und -übergabe für die nutzerzentrierte mobile Assistenzrobotik“. In dem wissenschaftlichen Projekt lernen Roboter, als intelligente Handlanger ihrer menschlichen Kollegen zu agieren und gefühlvoll zuzugreifen. Die Cobots sollen bei ihrem assistierenden Einsatz im Industrie-4.0-Umfeld den derzeitigen Entwicklungsstand interaktiver Assistenzsysteme deutlich übertreffen.

Erreichen wollen die Wissenschaftler vor allem verbesserte Funktionen zur kontaktlosen Überwachung und fortlaufenden Analyse des gemeinsamen Interaktionsraums von Mensch und Maschine. An dem Projekt, das vom Thüringer Wirtschaftsministerium gefördert wird, sind auch zahlreiche Unternehmen beteiligt, darunter das Honda Research Institute Europe . Insbesondere im Bereich der Intralogistik gelten Cobots als Hoffnungsträger der Digitalisierung. Auch in kleinen und mittleren Betrieben treiben sie die Prozessoptimierung voran .

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