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Daimler zeigt sich mit dem 3D-Metalldruck zufrieden

Im Projekt NextGenAM erprobte der Konzern, ob ein automatisierter Druck von Metallteilen für den Automobilbau und die Luft- und Raumfahrt bereits praxistauglich ist – mit positivem Ergebnis.

26.06.2019
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Bild: Daimler AG

Für das 2017 begonnene Projekt NextGenAM baute Daimler gemeinsam mit dem Luftfahrt-Zulieferer Premium Aerotec und dem 3D-Druck-Spezialisten EOS eine digitalisierte Fertigungslinie für die Produktion von Aluminiumteilen auf. Das Herz der Anlage bildet das Vier-Laser-System EOS M 400-4 für den metallbasierten industriellen 3D-Druck. Darum herum sorgen ein fahrerloses Transportsystem und Roboter für einen reibungslosen Durchlauf der Teile. Gesteuert wird das System von einem zentralen, autonomen Leitstand. Er ordnet die eingehenden Auftragsdaten nach Priorität und weist sie einem AM-System (Additive Manufacturing) zu. Nach Abschluss der Produktion erhält der Leitstand die Qualitätsberichte. Er stellt außerdem die nötigen Daten zur Berechnung eines digitalen Zwillings bereit.

Nach Angaben der beteiligten Partner konnte während des Pilotversuchs die Herstellungskosten im Vergleich mit bisherigen Anlagen für 3D-Druck um 50 % gesenkt werden. Erprobt wurden der Druck einer hochfesten Aluminium-Magnesium-Scandium-Legierung (Scalmalloy) für den Flugzeugbau und einer klassischen Alu-Legierung (AlSi10Mg) für die Fahrzeugindustrie. In beiden Fällen konnten die Materialeigenschaften im Lauf des Pilotprojekts kontinuierlich verbessert werden.

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