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Der Bund fördert 5G in sechs Modellregionen

Von der Lausitz in Brandenburg bis nach Amberg in Bayern: Sechs ausgewählte Modellregionen erhalten in den kommenden Jahren Geld für den Aufbau eines 5G-Netzes.

17.07.2019
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Bild: Deutsche Telekom AG

6,55 Mrd. Euro hat die im Juni beendete Auktion der 5G-Frequenzen dem Bund eingebracht. 44 Mio. davon sollen nun in den Aufbau von 5G-Netzen in sechs deutschen Modellregionen fließen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat das Geld bereits freigegeben . Als Modellregionen wurden die Lausitz, die Städte Hamburg, Aachen und Kaiserslautern, das Gebiet um Braunschweig und Wolfsburg und die bayerische Region Amberg-Weiden ausgewählt. Mit den Fördergeldern sollen laut dem Beschluss die Potenziale von 5G anschaulich und praxisnah entwickelt, erprobt und demonstriert werden.

In Hamburg kann das Projekt auf praktisches Know-how aufbauen: Von Januar 2018 bis Juni 2019 lief im Hafen ein Test der 5G-Technik , an dem sich die Hamburg Port Authority (HPA), die Deutsche Telekom und Nokia beteiligten. Mit verschiedenen Anwendungen wurde die Eignung für den industriellen Einsatz geprüft. So lieferten Sensoren auf drei Schiffen der HPA-Tochter Flotte Hamburg Bewegungs- und Umweltdaten in Echtzeit aus dem Hafengebiet. Das Port Road Management Center der HPA steuerte über eine per 5G verbundene Ampel die Verkehrsströme, um Lkw schneller und sicherer durch das Hafengebiet zu bringen. Zudem konnten Wartungsteams über 3D-Brillen zusätzliche Informationen wie etwa Gebäudedaten abrufen oder Unterstützung durch einen externen Experten anfordern.

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