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Die Autobauer fahren bei der Digitalisierung hinterher

Die Automobilindustrie hat die Zeichen der Zeit, sprich: der Digitalisierung, zwar erkannt. Trotzdem scheinen die meisten Unternehmen noch nicht realisiert zu haben, wie tiefgreifend der Wandel wird. Das geht aus einer neuen Studie hervor.

14.05.2019
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Die Autobauer fahren bei der Digitalisierung hinterher (Foto: Deutsche Messe)

Dafür haben die Beratungsunternehmen KPMG und Egon Zehnder weltweit mehr als 500 Entscheider aus der Automobilindustrie befragt. 57 % von ihnen glauben, dass Digitalisierung vor allem bedeutet, Prozessänderungen in der Fertigung umzusetzen. Einen Wandel der Unternehmenskultur hingegen schätzten viele als weniger wichtig ein. In der Anwendung digitaler Technologien sahen nur 40 % der Manager ihr Unternehmen als Vorreiter, knapp 50 % dagegen als Nachahmer – wenn auch immerhin als frühe Nachahmer. „Die Studie zeigt, dass die Branche immer noch sehr stark in alten Denkmustern verhaftet ist“, sagt Dieter Becker von KPMG. Eine klare Vision für die eigene Rolle im digitalen Ökosystem fehle den meisten aber. Auch Partnerschaften mit Technologieunternehmen würden oftmals (noch) gescheut.

Für die Deutsche Welle steht die Autoindustrie sogar vor der Entscheidung zwischen Transformation oder Untergang. Gründe dafür seien neue Mobilitätskonzepte sowie Investitionen in Zukunftstechnologien, die derzeit noch keine Gewinne abwerfen.

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