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Die Ostseefähre Copenhagen bekommt ein Rotorsegel

Die Fähre der Gesellschaft Scandlines verfügt bereits über einen Hybridantrieb und wird nun zusätzlich mit einem Rotorsegel ausgerüstet. Das soll ihre CO2-Emissionen weiter senken.

12.09.2019
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Die Ostseefähre Copenhagen bekommt ein Rotorsegel (Foto: Peter Therkildsen)

Die Copenhagen verkehrt zwischen Rostock und dem dänischen Gedser und gilt mit einem Fassungsvermögen von 1.300 Passagieren und 460 Autos beziehungsweise 96 Lkws als eine der weltweit größten Hybridfähren. Das Schiff kombiniert einen Diesel- mit einem Batterieantrieb, um seine Emissionen zu verringern. Nun hat sich die Reederei Scandlines entschlossen , die Fähre zusätzlich mit einem Rotorsegel der Firma Norsepower auszustatten, um die CO2-Emissionen um weitere 4 bis 5 % zu senken.

Ein Rotorsegel macht sich den physikalischen Magnus-Effekt zunutze. Wenn Luft auf einen sich drehenden Zylinder trifft, wird ein Vortrieb quer zur Anströmrichtung des Winds erzeugt. Im Fall der Copenhagen wird der Zylinder etwa 30 Meter hoch sein und fünf Meter Durchmesser haben. Das Schiff ist für die Technik deshalb besonders gut geeignet, weil der Wind auf der Strecke Rostock – Gedser während der meisten Tage des Jahres nahezu rechtwinklig zur Fahrtroute von Westen kommt. Die Vorbereitungen für den Umbau sollen im November 2019 beginnen, die Installation des Rotorsegels erfolgt im zweiten Quartal 2020.

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