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Die Telekom will beim Trenching schneller werden

Gemeinsam mit einer österreichischen Firma will der Konzern die Verlegung von Glasfaserkabeln um das Zehnfache beschleunigen – und dabei auch noch Geld sparen.

21.09.2019
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Die Telekom will beim Trenching schneller werden (Foto: Deutsche Telekom AG)

Trenching nennt man die Verfahren zum Verlegen von Rohren von Glasfaserleitungen, bei denen schmale Schlitze in Böden und Asphalt gefräst werden. Bislang benötigte man für 300 Meter Kabel etwa einen Tag. Mithilfe der Technik der österreichischen Firma Layjet Micro-Rohr aus Ebersdorf in der Steiermark will die Deutsche Telekom nun auf bis zu drei Kilometer am Tag kommen. Die Layjet-Technik wurde gemeinsam mit der Technischen Universität Wien entwickelt und soll auch die Kosten je nach Bodenbeschaffenheit um 30 bis 50 % senken.

Die Maschine von Layjet Micro-Rohr fräst zehn Zentimeter neben dem Asphalt einen Schlitzgraben mit einer Breite von 15 bis 18 Zentimetern und einer Tiefe von 35 bis 70 Zentimetern. Im gleichen Arbeitsgang verlegt sie die Rohre und verschließt den Graben wieder mit dem entnommenen und aufbereiteten Material. Zum Schluss wird das Bankett nach dem Verlegevorgang wieder tragfähig gemacht. Aktuell testet die Telekom das noch nicht zertifizierte Verfahren in Schnaittach in Mittelfranken/Bayern. Dort sollen 400 Haushalte mit FTTH (Fiber to the Home) ausgestattet werden.

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