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Hessen bestellt 27 Brennstoffzellen-Züge

Die Nahverkehrszüge im Taunus sollen künftig von Brennstoffzellen angetrieben werden. Zum Einsatz kommen sie ab Herbst 2022.

05.06.2019
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Hessen bestellt 27 Brennstoffzellen-Züge (Bild: Alstom/Rene Frampe)

Laut dem Rhein-Main-Verkehrsverbund handelt es sich um die größte Flotte von Brennstoffzellen-Zügen der Welt: Ab dem Fahrplanwechsel 2022/2023 sollen auf regionalen Strecken im Taunus 27 Züge des Typs Alstom Coradia iLint fahren. Der Auftrag der Fahma, einer Tochter des Verkehrsverbunds, hat ein Volumen von 500 Mio. Euro und umfasst auch die Versorgung mit Wasserstoff am Industriepark Höchst, die Instandhaltung und die Lieferung von Reservezügen für die nächsten 25 Jahre. Der Standort Höchst wurde gewählt, da dort bei der Chlorproduktion ohnehin Wasserstoff anfällt.

Der Coradia iLint des deutsch-französischen Herstellers Alstom basiert auf einem bewährten Dieselzug des Unternehmens. Die Diesel-Komponenten werden durch Wasserstofftanks und Brennstoffzellen ersetzt. Zudem speichern zwei Batterien die Bremsenergie und überschüssigen Strom aus der Zelle. Bereits seit September 2018 fahren auf der etwa 100 km langen Strecke zwischen Buxtehude und Cuxhaven zwei Brennstoffzellen-Züge dieses Typs.

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