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Ikea testet ein deutsches Exoskelett

Mit dem Kraftanzug von German Bionic sehen sie fast wie Superman kurz vorm Abheben aus. Doch die Ikea-Mitarbeiter am Logistik-Standort Dortmund testen, ob Exoskelette tatsächlich den Rücken entlasten und Verletzungen vorbeugen.

26.09.2019
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Ikea testet ein deutsches Exoskelett (Bild: GBS German Bionic Systems GmbH/Mert Dürümoglu)

German Bionic ist nach eigenen Angaben der erste europäische Hersteller, der Exoskelette für den Einsatz in der industriellen Produktion entwickelt und fertigt. Seit Juli 2019 sind Modelle des Typs Cray X im Logistikzentrum des Möbelherstellers Ikea im Einsatz: Dort sollen sie die Mitarbeiter beim Heben schwerer Lasten unterstützen. Ein weiteres Ziel ist, die Arbeitsabläufe durch die Vermeidung fehlerhafter Körperhaltungen zu optimieren. Die Kraftanzüge werden durch Elektromotoren angetrieben und verteilen zudem die Belastung auf weniger empfindliche Körperregionen als den unteren Rücken oder den Beckengürtel. Über Ergebnisse des Tests ist bislang noch nichts bekannt.

Wie bei jeder neuen Technik ist noch nicht klar, welche Chancen und Risiken Exoskelette der Industrie auf lange Sicht bieten können. Wie heise.de berichtet , sind Arbeitsschutzexperten allerdings skeptisch, ob sich die Geräte bei dauerhafter Nutzung positiv auf die Bewegungen der Mitarbeitenden auswirken. Auch könne das Eigengewicht zu neuen Belastungen führen.

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