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Startups suchen händeringend nach Leuten

Innovativen jungen Unternehmen in Deutschland geht das Personal aus. Eigentlich wollen rund drei Viertel von ihnen ihr Team im laufenden Jahr vergrößern, doch bereits gegenwärtig bleiben in drei von fünf Jungunternehmen offene Stellen unbesetzt.

25.05.2019
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Startups suchen händeringend nach Leuten (Foto: Bitkom)

Der Digitalverband Bitkom warnt, dass den innovativen Unternehmensneugründungen die Fachkräfte ausgehen – ein Problem, das sich laut einer DIHK-Umfrage vom Februar zu einem wachsenden Geschäftsrisiko für die ganze Industrie entwickelt. Das gefährdet die digitale Transformation, denn die Kooperation mit Startups gilt als Innovationsmotor für die deutsche Unternehmenslandschaft. Von den befragten Gründern suchen aktuell 57 % nach Fachpersonal, um offene Stellen zu besetzen. 76 % wollen im laufenden Jahr außerdem zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Im Durchschnitt hatten die Startups 15 Mitarbeiter, aber auch fünf unbesetzte Stellen.

Die Gründer sind mit ihren Problemen nicht allein: Der Fachkräftemangel, der sich einer IHK-Studie zufolge bis zum Jahr 2030 weiter verschärfen könnte, droht die positive konjunkturelle Entwicklung am Standort Deutschland insgesamt zu trüben.

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