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Arbeit 4.0

Wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert

Die Digitalisierung führt zu flexibleren Formen der Arbeitsgestaltung und fördert die Weiterbildung. Dass sind zentrale Ergebnisse einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

02.07.2019
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Wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert (Bild: Deutsche Messe)

Das BIBB führte die Betriebsbefragung 2018 im Rahmen seines Betriebspanels zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung (BIBB-Qualifizierungspanel) durch. Befragt wurden rund 3.500 Betriebe zum Zusammenhang zwischen betrieblicher Kompetenzförderung und Technologienutzung. Daraus ergaben sich als wichtigste Ergebnisse :

1) Bei Betrieben mit hohem Digitalisierungsgrad liegt die Weiterbildungsquote bei 92 %, bei Betrieben mit geringem Digitalisierungsgrad bei nur 58 %.

2) Ausbildungsbetriebe weisen im Durchschnitt einen höheren Digitalisierungsindex auf als Betriebe, die nicht ausbilden.

3) Flexible Arbeitsformen nehmen mit steigendem Digitalisierungsgrad zu. Im Schnitt besaßen 55 % aller Betriebe eine Gleitzeitregelung, bei denen mit hohem Digitalisierungsgrad waren es 62 %. Homeoffice-Angebote gibt es in 38 % der Betriebe mit hohem Digitalisierungsgrad, jedoch nur in 18 % von Betrieben mit niedrigem Digitalisierungsgrad.

Laut BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser zeigen die Zahlen, dass sich durch die Digitalisierung für Betriebe neue Möglichkeiten der Personalplanung und -entwicklung ergeben – und im Gegenzug für die Beschäftigten das Potenzial für größere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und einer besseren Work-Life-Balance

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