In diesem Jahr wurde Sophie Borgne im Rahmen der WomenPower während der HANNOVER MESSE Digital Days zur Engineer Powerwoman gekürt. Den mit 5 000 Euro dotierten Preis nahm sie in einer virtuellen Session nach Laudationen von Elke Büdenbender, Schirmherrin der Initiative Klischeefrei, und Prof. Barbara Schwarze, Vorstandsvorsitzende Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., entgegen.

Üblicherweise wird der Preis während der Eröffnung des Karrierekongresses WomenPower verliehen. Da dieser aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt im Rahmen der HANNOVER MESSE ausgerichtet werden konnte, wurde die Vergabe auf das Digital-Event der Messe verlegt. Mit der Auszeichnung der Engineer Powerwoman 2020 ehrt die Deutsche Messe bereits zum achten Mal eine Vorreiterin aus dem MINT-Bereich, die durch ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Arbeit innovative Akzente im technischen Umfeld ihres Unternehmens setzt.

Sophie Borgne ist Senior Vice President Digital Plant Business bei Schneider Electric. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf dem Internet der Dinge und der damit verbundenen Optimierung der traditionellen Industrieautomatisierung. Seit ihrem Eintritt bei Schneider Electric im Jahr 2001 hat Sophie Borgne sich international in Afrika, China, Frankreich und Italien engagiert und Teams in unterschiedlichen Funktionen geleitet. Sie hält regelmäßig Vorträge und teilt ihr Fachwissen in Sachen Industrie 4.0. Darüber hinaus ist Sophie Borgne als Botschafterin Teil des Netzwerks Schneider Women in Tech. Ziel ist es, Geschlechterstereotype zu durchbrechen und junge Mädchen für eine Karriere im Technikbereich zu begeistern, getreu ihrem Motto: "Setze Dir keine Grenzen und tue das, was du tun willst."

Insgesamt wurden drei Expertinnen von einer unabhängigen Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Kongressbeirates WomenPower, als Finalistinnen des Engineer Powerwoman Award nominiert.