HERMES AWARD 2026
Wer gestaltet die Zukunft der Industrie? Erleben Sie live auf der HANNOVER MESSE 2026, wie bahnbrechende Innovationen ausgezeichnet werden – und erhalten Sie Einblicke in Technologien, die ganze Branche verändern. Die 23. Verleihung des HERMES AWARD findet im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE am 19. April 2026 statt.
Die Bewerbungsphase für den HERMES AWARD ist beendet
Wir bedanken uns bei allen Unternehmen für die zahlreichen Einreichungen und freuen uns darauf, das Ergebnis im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE 2026 bekanntzugeben.
Wer kann teilnehmen?
Die Ausschreibung richtet sich an alle Unternehmen und Institutionen aus dem In- und Ausland, die auf der HANNOVER MESSE 2026 ausstellen oder sich in anderer Art und Weise inhaltlich beteiligen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 250 Euro zzgl. MwSt.
Welche Lösungen können eingereicht werden?
Zur Teilnahme zugelassen sind Produkte, technologische Innovationen oder Lösungen, die auf der HANNOVER MESSE 2026 ausgestellt werden, einen hohen Reifegrad in der Anwendung aufweisen und als besonders innovativ hinsichtlich ihrer technologischen und ökonomischen Umsetzung beurteilt werden können.
Mehrwert für den Preisträger
Neben der Aufmerksamkeit vor einem internationalen Renommee erhält der Preisträger ein attraktives PR-Paket im Wert von ca. 100.000 Euro. Dieses beinhaltet umfassende Werbeaktivitäten, die dem Preisträger eine maximale Sichtbarkeit auf der HANNOVER MESSE garantieren.
HERMES Start Up AWARD 2026
Die Deutsche Messe AG verleiht zudem den HERMES Start Up AWARD, an dem junge Unternehmen, die seit maximal fünf Jahren bestehen, teilnehmen können. Eine Teilnahmegebühr fällt nicht an.
Deadline 15. Februar 2026
Die Jury für den HERMES AWARD 2026
Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft
Institutsleitung des Fraunhofer IWU
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Thyssenkrupp AG
Vizepräsidentin Outreach der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Institutsleitung des Fraunhofer IAF
Institutsleitung des Fraunhofer IML
Head of Digital Design Manufacturing and Services der Airbus SE
Vorstand der VolkswagenStiftung
Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeine Zeitung
Chefredakteur der VDI Nachrichten
Chefredakteur des Industrieanzeiger
Chefredakteur des MM MaschinenMarkt
Institutsleitung des Institut für Elektroprozesstechnik der Leibniz Universität Hannover
Leitung Hochschulkooperationen der Fraunhofer-Gesellschaft
HERMES AWARD 2026 - Nominierungen
Bei dem nominierten Projekt handelt es sich um hochintegrierte Manifolds, das heißt mehrlagige Kunststoff‑Verteilerplatten, die Flüssigkeiten steuern, dosieren, mischen und sensorisch erfassen. Im Vergleich zu herkömmlichen Kanalplatten, die überwiegend passive Verteilerfunktionen übernehmen, integriert das Festo‑Manifold aktive Funktionen auf engstem Bauraum: optimierte Mischkanäle, medientrennende Ventiltechnologien mit minimiertem Totvolumen und eingebrachte Sensorik für Temperatur, Durchfluss, Druck, Farbigkeit, pH‑Wert etc. Die Herausforderung lag im Design und der Herstellung der nutzerfreundlichen Plattform. Die technische Neuheit ist die Kombination aus fein strukturierten, mehrlagigen Mikrokanälen sowie integrierten Ventil- und Dosierelementen, direkt eingebetteten sensorischen Messpunkten sowie einem fertigungstechnischen Prozessdesign, das diese Funktionalitäten wirtschaftlich in Serie ermöglicht und damit kompaktere, zuverlässigeren und leichter validiertbare Systeme für Biotech, Medizintechnik und Halbleiteranwendungen ermöglicht.
Nominiert wurde eine Plattform für hochintegrierte Aktuatoren, welche speziell für die Anwendung in den Gelenken von Humanoiden Robotern konstruiert wurde. Die Plattform umfasst hocheffiziente Servo-Elektromotoren mit integrierter Leistungselektronik sowie Encodern und lässt sich je nach Kundenanforderung mit zweistufigen Planetengetrieben oder Wellgetrieben konfigurieren. Bei der Entwicklung der Aktuatoren wurde konsequent das Ziel eines minimalen Bauraums und eines hohen Dauer-Drehmomentes verfolgt. Im Vergleich zu den neuesten Lösungen am Markt konnte der Bauraum um rund 20 Prozent reduziert werden. Um ein niedriges Temperaturniveau bei hohen Drehmomenten zu gewährleisten, wurde der Kupferfüllfaktor in der rahmenlosen PSM-Maschine erhöht. Die Aktuatorplattform senkt die Systemkosten deutlich und schafft damit eine zentrale Voraussetzung für die schnelle Skalierung der Servicerobotik.
Nominiert wurde das Unternehmen für eine elektrische Aufzugssynchronmaschine, die ohne Magnete aus Seltenen Erden auskommt und dabei dennoch eine gleichbleibend hohe Leistung bietet. Die neue Aufzugsmaschine arbeitet mit Ferritmagneten und verzichtet vollständig auf kritische Rohstoffe wie Neodym oder Dysprosium, die bislang aufgrund ihrer hohen Leistungsdichte als unverzichtbar für Hochleistungsantriebe galten. Die Innovation liegt in einem komplett neuen Motordesign. Dadurch bleibt die Drehmomentdichte hoch, die Laufruhe erhalten und die Energieeffizienz auf dem Niveau bisheriger Premiumlösungen. Der Verzicht auf Seltene Erden reduziert die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen. Ferritmagnete sind hingegen weltweit verfügbar, zuverlässig lieferbar und deutlich umweltfreundlicher in der Herstellung.
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