Die am Fraunhofer WKI entwickelten Holzschäume bestehen zu 100 Prozent aus Holz, da sie ohne Bindemittel auskommen. Es handelt sich um einen leichten Holzwerkstoff mit einer offenporigen Struktur. Ihre Festigkeit entsteht durch holzeigene Bindungskräfte, sodass der Einsatz von synthetischen Klebstoffen nicht notwendig ist. Holzschäume eignen sich aus ökologischer und ökonomischer Sicht hervorragend für eine Vielzahl von Einsatzbereichen, etwa als Verpackungsmaterial oder zur Wärme- und Schalldämmung. Sie können problemlos recycelt werden. Auch als Kernmaterial für neue hybride Werkstoffe eröffnen Holzschäume neue Möglichkeiten für die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, insbesondere für ökologische Leichtbauanwendungen. Holzschaum kann mit klassischen Holzwerkstoffen, Metallen, Beton, Kunststoffen oder auch WPC als Decklage kombiniert werden.
Das auf der HMI 2026 gezeigte Exponat präsentiert den Holzschaum in Form einer am Markt erhältlichen Haustür. Der Holzschaum dient hier als komplett biologisch abbaubare Haustürfüllung.
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