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Cobots

Mit kurzarmigen Robotern soll Schluss ein

Die Firma SKF aus Schweden hat zwei neue Linearmodule für Cobots entwickelt. Sie helfen den Robotern, die Reichweite ihrer Greifarme deutlich zu vergrößern

06.11.2018
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Mit kurzarmigen Robotern soll Schluss ein (Foto: SKF Group)

Wenn Cobots Paletten stapeln, stoßen sie ab einer gewissen Höhe an ihre Grenzen. Das ist bei vielen Modellen schon recht schnell der Fall, da die Greifarme zwar sehr gelenkig, aber auch recht kurz sind. Abhilfe könnte der Liftkit des schwedischen Unternehmens SKF schaffen. Dabei handelt es sich um eine horizontale Positionierachse mit einem Hub von 50 bis und 90 cm. Damit kann der Sockel des Cobots während des Palettierens angehoben und gesenkt werden, sodass sich der Greifarm immer in einer idealen Position befindet. Parallel dazu bringt SKF das Slidekit . Dabei handelt es sich um eine horizontale Positionierachse für Cobots mit einer maximalen Länge von 1,8 m.

Beide Module sind kompatibel zu den Modellen des führenden Herstellers Universal Robots und sind UR+-zertifiziert. Für das Liftkit existiert zudem ein Plug-in für die Software des Cobots, so dass dessen Bewegungen über die allgemeine Steuerung kontrolliert werden können. Für das Slidekit bietet SKF nach Kundenwunsch gefertigte Motoradapter-Platten an.