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Cobot Hubert fährt autonom durchs Warenlager

Die Technische Universität Chemnitz hat in Zusammenarbeit mit drei deutschen Unternehmen ein fahrerloses Transportsystem entwickelt, das Menschen erkennt und sich damit besonders für die Kollaboration eignet. Derzeit finden Testläufe statt.

01.07.2019
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Cobot Hubert fährt autonom durchs Warenlager (Bild: TU Chemnitz/René Apitzsch)

Hubert heißt das kleine, vierrädrige Gefährt, das Mitarbeiter in der Logistik entlasten und ihnen Wege abnehmen soll. Hubert ist insofern besonders, als ein 3D-Sensor Menschen erkennt und über den autonomen Fahrmodus hinaus eine Kollaboration in Umgebungen ermöglicht, in denen sich Personen aufhalten. Der Prototyp wurde im dreijährigen Forschungsprojekt „Follow Me“ von der TU Chemnitz gemeinsam mit dem Sensorhersteller Sick AG aus Waldkirch in Baden-Württemberg und den Software-Unternehmen iFD GmbH aus Chemnitz und Livingsolids GmbH aus Magdeburg entwickelt.

Für den Praxistest in industrieller Umgebung stellt der Distributor Komsa – Gewinner des Deutschen Logistik-Preises 2018 und des Europäischen Logistik-Preises 2019 – sein Logistikzentrum in Hartmannsdorf bei Chemnitz zur Verfügung. Geht dabei alles glatt, könnte Kosma eine Serienproduktion starten und Hubert weltweit zum Einsatz bringen, um Logistikabläufe zu optimieren.

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